Heuberger Bote vom 12.10.2018 - ÖPNV

Pressebericht Heuberger Bote vom 30.4.2018

Pressebericht Heuberger Bote vom 7.4.2018

Pressebericht Heuberger Bote vom 23.3.2018

Pressebericht (Heuberger Bote) vom 24.2.2018 über die Mitgliederversammlung des OV Spaichingen

Stellungnahme zum Bericht "„Hühnerleiter“ ist wieder notwendiges Übel" von Gemeinderat Alexander Efinger

Da jammern alle über den zunehmenden Autoverkehr auf den Straßen. Gleichzeitig werden die Alternativen zum Auto viel zu wenig gefördert, ja oft sogar verschlechtert.
Dies ist in Spaichingen nun wieder einmal beim Fahrbahnwechsel der Deutschen Bahn am Bahnhof Spaichingen ersichtlich. Es ist für Ältere und Behinderte seit Jahren unzumutbar, ja fast unmöglich über die steile Treppe (die sogenannte „Hühnerleiter“) zu den Gleisen 2+3 zu kommen. Bisher hielten fast alle Züge auf Gleis 1, so dass der Übergang meist nicht genutzt werden musste: Aber nun halten viele Züge auf den Gleisen 2 und 3 was viele Fahrgäste davon abhalten wird zukünftig Bahn zu fahren, weil Sie nur mit großen Schwierigkeiten oder gar nicht über die steile Treppe kommen.

Die Grünen haben im Gemeinderat und bei Verwaltung immer wieder beantragt hier endlich bessere, barrierefreie, Zugangsmöglichkeiten zu schaffen. Dies fand leider bei Verwaltung und großen Teilen des Gemeinderates bisher wenig Unterstützung.

Gleichzeitig wird von der Verwaltung und vielen Gemeinderäten immer wieder nach einer Umgehungsstraße gerufen, damit sich der Straßenverkehr in Spaichingen verringern solle. Wäre es da denn nicht auch sinnvoll, mehr in die Alternativen zum Auto zu investieren um den Verkehr zu reduzieren? Man könnte schon fast glauben, dass hier systematisch Alternativen zum Auto vernachlässig werden um einen Bedarf einer Umgehungstraße noch zu untermauern.

Nun wurde bei den Haushaltsberatungen eine Summe von 200.000,-€ für die Aufwertung des Bahnhofes mit einem WC beschlossenen. Eine Aufwertung des Bahnhofes ist prinzipiell sehr zu begrüßen, doch statt einer Luxustoilette muss nun zuerst die Funktionalität des Bahnhofes an erster Stelle stehen. Ein Aufzug und damit eine echte Aufwertung des Bahnhofes, ist dringend geboten. Denn sonst könnte es passieren, dass in naher Zukunft nur noch ganz wenige Fahrgäste dieses WC überhaupt benutzen werden. Noch besser wäre eine sinnvolle Gesamtmaßnahme (zugängliche Bahnsteige und ein attraktiver Warteraum mit WC).
Dafür sollte die Verwaltung nun schnellstmöglich gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Bahn daran arbeiten, damit der Spaichinger Bahnhof nicht zum Abstellgleis verkommt.

 

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Efinger

Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen zu den aktuellen Entwicklungen im Gemeinderat

22.12.2017

Es ist traurige Tradition im Rathaus, dass genehme Parteien und Fraktionen durch Treffen vor und nach den Sitzungen eng mit Bürgermeister Schuhmacher zusammenarbeiten und sich von ihm auf Linie bringen bzw. halten lassen. Es ist eine absolute Selbstverständlichkeit, dass in einer Demokratie wechselnde Mehrheiten gesucht und Zweckbündnisse geschlossen werden. Bislang hat die CDU darauf geachtet, dass bei offiziellen Einladungen wie z.B. einer Sitzung der Fraktionsvorsitzenden wirklich alle geladen waren. Diese demokratische Spielregel hat die CDU jetzt unterlaufen und in unseren Augen damit auch Ihren freien Fall beschleunigt.

Bündnis 90/Die Grünen wird seine sachorientierte und kritische Haltung fortsetzen und hofft auf ein Mindestmaß an Fairness. Alle durch das Mauscheln der Sonntagsrunde zustande gekommenen Haushaltsbeschlüsse werden von uns nicht mitgetragen und im Rahmen der daraus resultierenden Sachanträge und Tagesordnungspunkte im neuen Jahr auf den Prüfstand gestellt: Ob sie wirklich zum Wohle der Stadt Spaichingen beitragen oder ob sie nicht nur Einzelinteressen oder Geltungsbedürfnisse einzelner Beteiligter befriedigen.

Pressebericht vom 6.9.2017 (Heuberger Bote)

Pressebericht von der Mitgliederversammlung 2017 (Heuberger Bote)

Nachtwanderung ist ungebrochen attraktiv

Auch in diesem Jahr hatte der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen im Rahmen des Kinderferienprogramms wieder zur Nachtwanderung eingeladen. Nach einigen Übungsrunden schafften es die 26 Kinder und 5 Betreuer, ihren Vornamen im Kreis in 14 Sekunden zu sagen. So hatte man voneinander die Namen gehört und es begann die Wanderung in die Neumondnacht. Schnell kam die Dämmerung. Reife und für einige doch etwas säuerliche Mirabellen nimmt man gern in den Mund, wenn es beim Steinausspucken um ein Zielschießen geht. Nach wenigen Minuten war der Eimer leer und so mancher Treffer gelandet. Die Balgheimer Steige kombiniert Anstrengung mit wunderbarem Ausblick auf das nächtliche Spaichingen und Balgheim. Ballspiele und die Vorfreude auf die Gruselgeschichten ließen Handy und Pokemons in Vergessenheit geraten. Im Dunkel unter dichten Bäumen zusammen sitzen, die Hand nicht mehr vor den Augen sehen und mucksmäuschenstill der Gruselgeschichte lauschen, gerade solche Erfahrungen machen die Nachtwanderung unvergesslich. Allein oder zu zweit eine Wegstrecke durch die Dunkelheit gehen, auch dieser Mutprobe stellten sich alle Kinder. Ausgelassen, fröhlich, zufrieden und etwas hungrig und durstig wurde dann der Tanzplatz erreicht. Dort warteten Getränke und Stockbrotbacken. Wohlbehalten, pünktlich und zufrieden konnten die Eltern ihre nun doch etwas müden Kinder an der Schillerschule wieder in Empfang nehmen.

Pressemitteilung vom 18. 04.2016

Vom 11. bis 15. April fanden unter Beteiligung der Schulen und Kindergärten, organisiert vom Gesamtelternbeirat, die Aktionen zum Motto „Zur Fuß zur Schule“ statt. Hier wurden nicht nur die Defizite im ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) in der Schülerbeförderung sondern insbesondere auch Alternativen zum „Elterntaxi“ thematisiert. Spaichingen verdankt einen großen Teil seines hohen Verkehrsaufkommens dem hausgemachten Ziel- und Quellverkehr. Würde ein großer Teil der Fahrten unter 5 km mit dem Fahrrad oder zu Fuß bewältigt, käme dies der Gesundheit, dem Gemeinschaftsleben und der Umwelt zu Gute. Die „unendliche Geschichte“ der Umgehungsstraße geht in eine neue Runde, wer ein Ende in Sicht sieht, der ist nicht weit- sondern kurzsichtig. Auf Jahre ist noch mit dem gleichen und mit einem ansteigenden Autoverkehr in Spaichingen zu rechnen. Der Ortsverband der Grünen dankt dem Gesamtelternbeirat und allen beteiligten Akteuren für die Initiative, nicht nur auf Alternativen zum Auto aufmerksam zu machen sondern in konkreten Aktionen auch auf die Vorteile von zu Fuß laufen und Fahrradfahren aufmerksam zu machen. Es gilt, nicht auf Investitionen von Bund und Land zu warten, sondern durch eigenes verändertes Mobilitätsverhalten den Autoverkehr zu reduzieren.

Pressemitteilung MdB Harald Ebner in Spaichingen am 3.3.2016

Erhalten, was uns erhält. Welche Landwirtschaft wollen wir?


Zu diesem Thema referierte auf Einladung der Grünen der Bundestagsabgeordnete Harald Ebner. Die Diskussion vor den interessierten Zuhörern, unter denen auch Landwirte und Imker aus der Region waren, leitete die Landtagskandidatin von Bündnis 90/Die Grünen Angelika Störk.

Ebner, vom Grundberuf Agraingenieur, seit 2011 im Bundestag, Obmann im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft und Sprecher der grünen Bundestagsfraktion für Gentechnik - und Bioökonomiepolitik, gab in seinem Referat einen Überblick über die Probleme und Entwicklungstendenzen in der heutigen Landwirtschaft. Der Wandel in der Landwirtschaft und in der Nahrungsmittelproduktion sei so gigantisch, dass man wirklich von einem Struktur-Tsunami sprechen könne. Auch wenn der Biobereich beständig wächst und auch die Initiative Tierwohl großen Zuspruch erhalten hat, gibt es enorm viele Missstände, Ungereimtheiten und Widersprüche in der Landwirtschaftspolitik. Der Verdrängungswettbewerb gehe in der Regel zu Lasten der kleineren und mittleren Betriebe. Der Einsatz von Pestiziden trage enorm zur Abnahme der biologischen Artenvielfalt bei. Der oft kritisierte Maisanbau könne hierbei nicht vorrangig auf die Biogasanlagen zurückgeführt werden, die negative Entwicklung sei schon viel früher losgegangen und habe vielfältige Ursachen. Glyphosat als potentiell krebserzeugende Substanz, gehöre unbedingt auf den Prüfstand von unabhängigen Gutachtern. Bei der Frage nach dem Stand im Freihandelsabkommen TTIP löst die anschauliche Beschreibung des Bundestagsabgeordneten, wie die Abläufe im Leseraum für die Abgeordneten sind, Ärger und Kopfschütteln aus. Für den Grünen Fachpolitiker ist klar, den TTIP-Prozess mit größter Wachsamkeit und äußerst kritisch zu begleiten.


Di 2.2.2016 Presseartikel zur Veranstaltung mit MdB Gastl am 02.02.2016 im Sieben Wind in Spaichingen.

Stellungnahme des Ortsverbands Bündnis 90/Die Grünen zum Thema Flüchtlingsaufnahme und -unterbringung

Nicht um die "angehitzte" Diskussion über die Flüchtlingsströme nach Deutschland zu versachlichen, so behauptete fälschlicher Weise Bürgermeister Schuhmacher in der letzten Ausgabe des Stadtspiegels, und auch nicht, "dass diese Diskussionen nicht auf der Straße in Demonstrationen mit unklaren Zielen geführt werden" haben sich die Kommunalen Spitzenverbände des Themas "Flüchtlingsaufnahme- und Unterbringung" angenommen, sondern zur weitergehenden kommunalen Entlastung. Der Stadtspiegel gibt zwei Drittel des Artikels aus der Zeitschrift "Die Gemeinde" BWGZ vom 15.01.2015 wieder. Dem Originalartikel ist aber wichtig, im letzten Drittel mit aufzuführen, was nach der Formulierung und Verabschiedung der Forderungen im Sep. 2014 weiter passiert ist. Ausführlich wird berichtet, welche vielfältigen Gesetzesinitiativen, Beschlüsse und finanziellen Zusagen inzwischen erfolgt sind. Warum fehlt im Stadtspiegel dieser Teil völlig? Warum wird ein verzerrtes Bild wiedergegeben und dann noch redaktionell angefügt: "Auch die Stadt Spaichingen wird sich künftig darum bemühen - soweit erforderlich - Wohnraum für Asylbewerber zu suchen, um den Kreis bei der Aufgabenbewältigung zu unterstützen. Wünschenswert wäre allerdings, dass die vom Gemeindetag formulierten Forderungen auch bei den zuständigen Stellen Beachtung finden"?

Schreibt doch der Gemeindetag im besagten Artikel: "Als Ergebnis kann man feststellen, dass die im Landesvorstand gefundene Position des Gemeindetags bei den Ergebnissen des Flüchtlingsgipfels zu einem großen Teil Berücksichtigung finden konnte." Den vollständigen Artikel - inklusive der positiven Hervorhebungen des Engagements der Bundes- und Landesregierung, finden Sie hier.

Pressemitteilung vom 1.9.2014

Nachtwanderung war wieder gruselig schön

Wettermäßig trafen 25 Kinder und das Vorbereitungsteam von Bündnis 90/Die Grünen ideale Bedingungen für eine Nachtwanderung. Nach einem kurzen Vorstellungsspiel ging es den Dreifaltigkeitsberg hoch in die langsam aufkommende Dämmerung. Viele Kinder kannten sich untereinander oder waren gemeinsam gekommen, so dass es beim Laufen viel zu erzählen gab. "Alte Hasen", die in den Vorjahren schon dabei waren, wollten natürlich gleich wissen, ob man auch dieses Mal wieder im Dunkeln einen Wegabschnitt allein laufen darf und auch die Frage: "Gib es wieder eine Gruselgeschichte?", tauchte gleich auf.

Aus Steinen kleine Kunstwerke aufstellen, im Dunkeln über aufgespannte Slacklines balancieren - das ging noch ohne Taschenlampen. Dann wurde es immer dunkler und die Erwartungen der Kinder an eine Nachtwanderung wurden voll erfüllt. Man saß auf trockenem Waldboden absolut im Dunkeln und lauschte der Gruselgeschichte, in der Regel zu zweit wurde ein längerer Wegabschnitt im Dunkeln bewältigt, wobei allen das Herz dabei schneller schlug. Das Ende des Weges war mit Grableuchten markiert: Schaurig schön, man hatte es geschafft. Den Abschluss bildete dann wieder ein leckeres Stockbrot grillen am Lagerfeuer und alle stellten fest, dass die vier Stunden wie im Flug vergangen waren. Müde aber zufrieden konnten alle Kinder dann wohlbehalten von den Eltern empfangen werden. "Klar - ich bin das nächste Mal wieder dabei" - hieß es denn für viele beim Abschied.

Pressemitteilung vom 16.5.2014

Kommunalpolitische Fahrradtour

Viele Jahre waren Fahrradtouren für den Gemeinderat durch Spaichingen zu den laufenden und zukünftigen Projekten an der Tagesordnung. Dieses Mal lud der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen zu einer solchen Tour ein und man versammelte sich auf dem Marktplatz. Teilgenommen haben vorrangig die Kandidatinnen und Kandidaten der Liste der Grünen für den Gemeinderat.

Startpunkt war der Marktplatz, der in seiner jetzigen Gestaltung weder gut noch schlecht geredet werden darf. Altrat und Kreistagskandidat Hermann Polzer berichtete von der Geschichte der Marktplatzneugestaltung, ausgehend vom städtebaulichen Wettbewerb. Gemeinderat Alexander Efinger fasste die Entwicklung der letzten Jahre zusammen. Ausgewiesene Grünflächen, die als Steinwüsten daherkommen, lösten bei allen Tourteilnehmern nur Kopfschütteln aus. Hier wird ein "Rückbau" als dringend notwendig erachtet.

An der Baustelle Klärwerk freuten sich die Grünen über die sich abzeichnende gelungene Primverlegung. Der geschwungene Bachverlauf, die Böschungsgestaltung, die unterschiedlichen Fließgeschwindigkeiten lassen ein zukünftiges Biotop erwarten, welches sich nicht zu verstecken braucht. Ja es wurde festgestellt, dass diese prominente und für die Zukunft so wichtige Baustelle der Stadt Spaichingen für Passanten nicht ausgewiesen und umworben wird. Auch gehören schon bald Informationstafeln aufgestellt, die über den renaturierten Primabschnitt informieren.

 

Der erhaltenswerte und vernachlässigte Ententeich, das Franziskushaus mit seiner wenig durchdachten zukünftigen Gesamtkonzeption und die Friedhofsgärtnerei waren weitere Stationen. Dabei informierte Alexander Efinger auch über Alternativen zu einem angedachten aufwendigen Grabkammersystem.

Die bauliche Entwicklung in Spaichingen mit großen Neubauflächen und der realistische zukünftige Bedarf nach neuen Bauplätzen waren dann Thema der "Nachsitzung". Anreizen für Altbausanierung und einer gut dimensionierten Nachverdichtung im Stadtkern wurde dabei eindeutig der Vorrang gegeben vor der Ausweisung und Erschließung von Neubaugebieten.

                      

Pressemitteilung vom 12.5.2014

 

Grüne mit Jugend im Gespräch

Die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat der Liste von Bündnis 90/Die Grünen luden Jung- und Erstwähler zum Grillen auf den Grillplatz an der Schlüsselwiese ein. Was als Kandidatentreffen begann wurde zunehmend zu einer munteren Begegnung und zu einem intensiven Austausch. Ob zufällig in der Nähe oder zielstrebig gekommen, die Jugendlichen waren sich einig, dass ein solches Treffen "cool" ist und regelmäßig stattfinden könnte. Wohin wollt Ihr Euren Jugendtreff? Was fehlt Euch in Spaichingen? Auf diese Fragen der Kandidatinnen und Kandidaten der Grünen gibt es keine eindeutige Antwort. "Wir treffen uns gern da, wo wir ein Dach über dem Kopf haben und nicht gleich einer kommt, der uns davonjagt" - so ein Erstwähler. Einem anderen war ein Jugendtreff in zentraler Lage ganz wichtig. Auch wenn mancher nur vorbei kam, weil es "um die Wurst ging", zeigte sich, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen angesprochen und ernst genommen werden wollen. Ein Thema wurde nicht diskutiert: "Der Veggie-Day". Anlass hierfür gab es auch nicht, denn es gab neben leckere vegetarische Gemüse- und Käsespieße auch die traditionellen Würstchen auch auf dem Grill.

 

                

Presseartikel Heuberger Bote vom 17.4.2014

Pressemitteilung vom 05.04.2014

Zensur im Stadtspiegel

Im offiziellen Mitteilungsorgan der Stadt Spaichingen haben auch die Parteien die Möglichkeit, sich wöchentlich zu interessanten Themen und Streitpunkten in der Stadt zu äußern. Bündnis 90/ Die Grünen haben sich seit längerer Zeit entschieden, sich nicht an den Grabenkämpfen, Angriffen und Richtigstellungen im Stadtspiegel zu beteiligen und sich mit dem Hinweis begnügt: "Aktuelle Stellungnahmen, Veranstaltungshinweise und Kommentare finden bei uns ihren Platz in der Tagespresse und auf unserer Homepage." Bürgermeister Schuhmacher war der positive Hinweis auf die Tagespresse ein Dorn im Auge, so dass er, ohne mit den Grünen Rücksprache zu nehmen, diesen Hinweis verändern ließ. Dieses muss als Zensur bezeichnet werden. Auf Nachfrage lässt er ausrichten: "Im Stadtspiegel soll einfach grundsätzlich nicht auf die Tagespresse verwiesen werden". Unberührt hiervon ist, dass Bürgermeister Schuhmacher fast in jedem Stadtspiegel auf die Tagespresse verweist, dies allerdings fast ausschließlich im "Angriffsmodus". Der Nussbaumverlag erklärt gegenüber den Grünen: "Nach Rücksprache mit Frau Nussbaum muss ich Ihnen leider mitteilen, dass uns in diesem Fall die Hände gebunden sind. Wir können hier keinen Einfluss auf die Textveröffentlichung nehmen. Herausgeber ist die Gemeinde und verantwortlich der Bürgermeister."

 

Bis der Gemeinderat sich auf verlässliche Redaktionsstatuten geeinigt hat, wird die Partei von Bündnis 90/Die Grünen sich dem willkürlichen Diktat beugen und zukünftig schreiben:

 

"Wir lassen es uns nicht nehmen, aktuelle Stellungnahmen, Veranstaltungshinweise und Kommentare auf unserer Homepage (www.gruene-spaichingen.de) und an anderen geeigneten Stellen zu veröffentlichen. Eventuelle falsche Darstellungen in der Tagespresse werden selbstverständlich auch von den Grünen im Stadtspiegel richtiggestellt."

 

 

gez.

Hermann Polzer

Vorstandssprecher Ortverband Bündnis 90/Die Grünen

in Spaichingen

Pressemitteilung vom 7.3.2014

Baden-Württemberg braucht mehr Frauen in der Politik

Am 08. März ist Weltfrauentag. Der Internationale Frauentag oder kurz Weltfrauentag genannte Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er steht für den Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen. Die Chancengleichheit der Frauen ist vor allem politisch immer noch nicht ausgeglichen und selbstverständlich.

Der Frauenanteil in politischen Gremien in Baden-Württemberg verharrt seit Jahrzehnten auf einem extrem niedrigen Stand. Bei der Partizipation von Frauen in der Politik liegt Baden-Württemberg im Bundesvergleich gar an letzter Stelle:

In den Gemeinderäten liegt der Frauenanteil aktuell bei 22 Prozent, in den Kreistagen bei 16 Prozent und im Landtag bei 19,6 Prozent. Im Landtag ist der prozentuale Anteil der Frauen bei der letzten Landtagswahl 2011 sogar um gut 4 Prozentpunkte gesunken.

Der durchschnittliche Frauenanteil bei den Grünen und Alternativen Fraktionen in Gemeinderäten liegt bei 43,5 Prozent, in den Kreistagen 41 Prozent.

Dabei hatten die Grünen bei den Gemeinderatswahlen 2009 mit 47 Prozent den mit Abstand höchsten Frauenanteil bei den BewerberInnen für die Gemeinderatswahlen, die SPD 37 Prozent, die CDU 22 Prozent, FDP 27 Prozent, Wählervereinigungen 29 Prozent.

Auch die Spaichinger Grünen wünschen sich, dass sich möglichst viele Frauen an der Kommunalpolitik beteiligen. Erklärtes Ziel ist es, möglichst die Hälfte oder gar mehr der Kommunalwahllisten mit Frauen zu besetzen. Für die Kreistagwahl ist dieses Ziel erreicht, aktuell werden auf der Liste der Grünen noch Frauen und Männer für den Spaichinger Gemeinderat gesucht. Interessierte könnten sich an Gemeinderat Alexander Efinger oder an den Ortsverbandssprecher Hermann Polzer wenden (Adressen über www. gruene-spaichingen.de ).

Heuberger Bote 26.10.2013