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Tiny House als ökologische und preiswerte Bereicherung der Wohnkultur

9.2.2026

Landtagskandidat Jens Metzger fesselte in einem spannenden Vortrag die zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem Thema Tiny House. Er referierte nicht angelesen, sondern aus der eigenen Erfahrung. Vor einigen Jahren hatte er sein Projekt in Tuttlingen begonnen, auf 30 m2 ein Tiny House für sich und seine junge Familie zu bauen. Die zahlreichen bürokratischen Hemmnisse und einige unerwartete städtebauliche Auflagen verschwieg er nicht. Als Schreiner wollte Metzger möglichst viel Eigenleistung einbringen.

Als ökologisch denkender und handelnder Mensch, wollte er Materialien einbauen, die einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck hinterlassen, aber auch bezahlbar sind. In seinem bebilderten Vortrag konnte man sehr gut die einzelnen Bauphasen, die Besonderheiten des Baus eines Tiny Houses und zu guter Letzt auch die Funktionalität und Gemütlichkeit fast hautnah miterleben. An diesem Abend lernten die Zuhörerinnen und Zuhörer viel über die Eigenschaften von Lehmplatten, ESB-Platten, Wand- und Dachdämmung sowie modernes Heizen mit Solarunterstützung.

Natürlich drehten sich die Fragen auch um die Lagerungsmöglichkeiten von Kleidungsstücken, Lebensmittelvorräten, Handwerkszeug, Stellplatz für die Waschmaschine und Möglichkeiten für Rückzug und Privatsphäre.

Jens Metzger fasste kurz zusammen: Man muss sich schon mögen, wenn man so zusammenlebt, und auch immer wieder Kompromisse suchen. Fazit des Abends war, dass Tiny Häuser die Wohnmöglichkeiten bereichern, den Schuldenberg nach Hausbau klein halten, zum einfachen Leben disziplinieren und äußerst gemütlich sein können.

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